Ein zentraler Baustein im Kampf gegen häusliche Gewalt ist die Opferschutzgruppe am Universitätsklinikum St. Pölten – Lilienfeld, die auch Patientinnen und Patienten des Landesklinikums Lilienfeld betreut. Die Opferschutzgruppe ist interdisziplinär zusammengesetzt und vereint Expertise aus Medizin, Pflege und Psychologie. Damit steht Betroffenen ein kompetentes Team zur Seite, das strukturiert und vertraulich unterstützt.
Die Leistungen der Opferschutzgruppe umfassen eine umfassende medizinische Versorgung, die psychosoziale Betreuung sowie die Koordination aller notwendigen Maßnahmen. Dazu zählen – je nach Wunsch und Situation der Betroffenen – die Unterstützung bei einer polizeilichen Anzeige, lösungsorientierte Beratungsgespräche oder die Vernetzung mit externen Hilfseinrichtungen.
„Es ist uns ein großes Anliegen, Betroffene nicht nur medizinisch zu versorgen, sondern ihnen auch Sicherheit, Orientierung und professionelle Hilfe zu bieten. Gewalt darf niemals tabuisiert werden“, betont die Standortleitung.
Neben dem Opferschutz in den NÖ Kliniken gibt es im Land NÖ ein sehr gut ausgebautes Netzwerk an Einrichtungen wie Frauenberatungsstellen, Frauenhäuser und Gewaltschutzzentren sowie auch das NÖ Frauentelefon. Dabei wird den Betroffenen anonym, kostenfrei und unkompliziert weitergeholfen. Weitere Informationen unter https://opferschutz.noe-lga.at/.
BILDTEXT
Foto v.l.n.r.: OÄ. Dr.in Barbara Davies Bóka, OÄ Dr.in Katharina Lustig, DGKP Heidelinde Hagenauer, DGKP Tamara Wieser, Ärztliche Standortleiterin Prim.a Dr.in Ingrid Geiss, MAS, interim. Kaufmännischer Standortleiter Lukas Friedl, Dorina Mihaela Cordos sowie Pflegerischer Standortleiter FH-Hon. Prof. Oliver Loiskandl, BSc, MSc
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